Depotbanken

Negativzinsen vermeiden

Wir zeigen Ihnen, wo Sie aktuell keine Strafzinsen mehr zahlen!

Banken kassieren Negativzinsen von ihren Kunden für deren Einlagen auf Cashkonten oder Sparkonten. Dadurch müssen Kunden für das Anlegen ihres Ersparten auf "Cash-Konten" Strafzinsen an die Bank zahlen. Wir zeigen Ihnen, was Negativzinsen sind, welche Banken sie verlangen, wie hoch sie sind und was Sie dagegen tun können.
 

Was bedeutet "Negativzinsen"?

Die Kunden dieser Banken müssen Zinsen zahlen, wenn sie dort ihr Geld anlegen. Sie werden „bestraft“, deshalb werden Negativzinsen auch Strafzinsen der Bank genannt. Manche Banken deklarieren diese Art Zinsen auch als "Verwahrentgelt". Meist sind von Negativzinsen nur Sparer mit relativ hohen Beträgen betroffen, zum Beispiel ab Einlagen in Höhe von 100.000 €.

Fondsdepots sind von dieser Regelung nicht betroffen, der Depotbestand bleibt hiervon generell unberührt.
 

Arten von Negativzinsen

Bei Negativzinsen werden zwei Formen unterschieden. Zum einen negative Realzinsen und zum anderen negative Nominalzinsen.

  1. Beim negativen Realzins ist die Inflationsrate höher als der Marktzins für Sparguthaben. Der Zinssatz kann also über 0 % liegen, zum Beispiel bei 1 %. Wenn die Inflationsrate aber 2 % beträgt, dann ist das Ersparte trotzdem weniger wert, das Geld verliert an Kaufkraft und Sie haben weniger Geld zur Verfügung als vorher.
  2. Beim negativen Nominalzins liegt der Zinssatz wirklich im negativen Bereich, also unter 0 %. Dann verringern sich die Gewinne der Banken und die Gefahr von Strafzinsen auf Spareinlagen steigt.

Welche Partnerbanken von FondsSuperMarkt verlangen Negativzinsen für das Guthaben auf Cashkonten?
 

Bank Zinssatz p.a. ab Datum ab Betrag X auf Konto / Freibetrag
ebase

-0,5%

---

01.04.2022

01.10.2022

10.000 €1

---1

FIL Fondsbank (FFB) --- 26.07.2022 ---2
comdirect --- 01.07.2022 ---3
Fondsdepot Bank

-0,5%

---

03.02.2022

01.09.2022

100.000 €4

---4

DWS --- --- ---
DAB BNP Paribas --- 01.08.2022 ---5

1 Einzahlungen (unabhängig von der Höhe) für Geldanlagen in Fonds und Wertpapiere auch in Zukunft unentgeltlich möglich, sofern die Guthaben maximal 30 Kalendertage auf dem Konto flex verbleiben (kostenfreier Zeitraum). Berechnung der Negativzinsen erst nach Ablauf dieses Zeitraums.

Das Verwahrentgelt wird ab 01.04.2022 für alle ebase-Kunden vereinheitlicht. Lesen Sie "Geänderte Vertragsunterlagen bei ebase zum 01.04.2022".

Ab Oktober 2022 verzichtet ebase auf das Verwahrtentgelt. Lesen Sie "Keine Negativzinsen mehr bei ebase zahlen".


2 Lesen Sie auch "Einführung eines Verwahrentgelts für Kontoguthaben ab 100.000 € bei FFB" sowie "Verwahrentgelt bei FFB entfällt seit 26.07.2022".


3 Comdirect berechnet kein Verwahrentgelt mehr. Lesen Sie "comdirect schafft Verwahrentgelt ab".


4 Lesen Sie auch den Artikel "Fondsdepot Bank führt Verwahrentgelt auf Konten ein".

Ab dem 1. September 2022 wird die Fondsdepot Bank kein Verwahrentgelt mehr berechnen. Lesen Sie auch "Fondsdepot Bank schafft Verwahrentgelt ab".


5 Ab August 2022 berechnet die DAB kein Verwahrentgelt mehr. Lesen Sie auch "DAB BNP Paribas streicht das Verwahrentgelt ab August 2022".


 

Vermeidung von Strafzinsen: Ausweichen auf Geldanlagen ohne Negativzinsen

Gefährdet von Negativzinsen sind das Giro- und Verrechnungskonto, das Tagesgeld- und Festgeldkonto sowie das Sparbuch. Wenn Sie mit den Negativzinsen der Bank nicht einverstanden sind, können Sie ganz einfach zu Alternativen wechseln, die nicht vom Negativzins betroffen sind. Dazu gehören u.a.

  1. Aktienfonds
  2. Mischfonds
  3. Nachhaltige Fonds
  4. Offene Immobilienfonds

Und das Beste: Die meisten Fonds kaufen Sie bei €uro Fonds-Shop mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag und erhalten zusätzlich ein kostenloses Fondsdepot. Informieren Sie sich jetzt und entkommen Sie den Strafzinsen!

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